304 Seiten.
Paperback.
€ 18,00 (D).
ISBN 978-3-8301-1419-2.
Annemarie Fabers Erinnerungen umfassen das Leben von fünf Generationen, vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur Jahrhundertwende im Jahr 2000. Die 1923 geborene Autorin erzählt vom Widerstand und vom Überleben ihrer Eltern im Dritten Reich, von der Zerstörung Leipzigs im Bombenhagel, von der Armut nach dem Zweiten Weltkrieg, der Flucht in den Westen, von verlorenen Jahren und Schicksalsschlägen und davon, wie die Familie sich in der zweiten Heimat Belgien ein neues Leben aufbaut.
224 Seiten.
Paperback.
€ 12,80 (D).
ISBN 978-3-89950-496-5.
Annemarie Faber blickt zurück auf ein sehr bewusst wahrgenommenes Leben, dessen Stationen sie bis in die Gegenwart hinein mit Hingabe lyrisch verarbeitet – eine Art Lebenstagebuch in Gedichtform.
Ihr weitgespannter Themenbogen umfasst Familie, Geburt, Kinder, Tod und Trauer. Ihre Gedichte sind vielfach gesellschaftskritische Betrachtungen zur Situation der Jugend und zum Streben nach Geld und Macht. Sie zeigt sich tief beeindruckt von den Phänomenen der Natur, widmet sich dem menschlichen Dasein im Kontext von Krieg und Frieden, schwelgt in Reise- und Urlaubserinnerungen ebenso wie in liebevoller Verbundenheit mit der alten sächsischen Heimat. Die Autorin ist tief verwurzelt im Glauben – auch an das Gute im Menschen.
Der Leser muss sich hineinfinden in teils ungewohntes Versmaß, wird sich aber rasch hinreißen lassen von Wortgewalt und herausragender gedanklicher Tiefe einer Dichterin, die ihre Seele weit öffnet und ihre Leser mit klaren Botschaften und Fragen konfrontiert, – eine sehr lesenswerte Gedichtesammlung, die etwas in uns bewegen will und von der wir auf vielfältige Weise lernen können.






